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„Die Kinder von Bautzen II -  Thomas Loest im Gespräch…“

Die Stadtbibliothek Mittweida lädt herzlich ein 
mit der Historikerin Cornelia Bruhn Mitarbeiterin der Gedenkstätte Bautzen/Stiftung Sächsische Gedenkstätten

Freitag, 09.10.2026, 19.00 Uhr

Im Mittelpunkt steht die Haftzeit von Erich Loest in Bautzen II und wie sein Sohn, damals 8 Jahre alt, diese Zeit erlebte.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen unserer Regionalen Buchmesse „MITT-Lesen“ statt.

Eintritt frei

alle Plätze sind vergeben - Ausgebucht

MITT-Lesen - Die Regionale Buchmesse

 

in der Stadtbibliothek Mittweida

am Sa. 10.10.2026, 10.00 – 17.00 Uhr

 

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Erstmalig präsentieren sich Autorinnen und Autoren unserer Region aus allen Genres – von Belletristik, Krimi, Fantasy und Science-Fiction über Kinder- und Jugendliteratur bis hin zu Sachbüchern, Lyrik, Regionalgeschichte, Graphic Novels und weiteren literarischen Formaten.

Es werden Bücher und Projekte präsentiert, es besteht die Möglichkeit mit den Autoren ins Gespräch zu kommen, Kontakte innerhalb der Buchbranche zu knüpfen um die regionale Literaturlandschaft aktiv mitzugestalten.

Die Prämierung des Schülerschreibwettbewerbes wird 11.00 Uhr stattfinden.

Ein Leseslot wird die Veranstaltung abrunden. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

MITTeinander ist alles schöner!

Es laden ein der Freie Deutsche Autorenverband Sachsen, der Lesezirkel Mittweida und die Stadtbibliothek.

 

Lesung mit den Schauspielern

 Claudia Wenzel und Rüdiger Joswig

»Zeitenwende -Lebenswende«

Samstag, 31.10.2026, 17.00 Uhr

Wasserkraftwerk

Eintritt frei

Eine Veranstaltung im Rahmen der Literaturtage „Lesezeichen“  
Programm Literaturtage "LeseZeichen"

 

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 Programm:

 

Sa, 31.10.            10.00 Uhr  Christina Röckl „Kaugummi verklebt den Magen“         
Lesungsort: Wasserkraftwerk

                                                         für Kinder

 

                            11.30 Uhr  Johannes Herwig „Halber Löwe“                                                          Lesungsort: Wasserkraftwerk

                                                   für Jugendliche

 

                            17.00 Uhr  Claudia Wenzel & Rüdiger Joswig                                               Lesungsort: Wasserkraftwerk

»Zeitenwende -

Lebenswende«

Von zwei in der DDR aufgewachsenen

EINE DIE GEBLIEBEN IST

EINER DER GEGANGEN IST

 

Claudia Wenzel und Rüdiger Joswig verbindet weit mehr als ihre Herkunft aus der DDR und ihr Beruf. Beide haben sowohl in der DDR als auch in der Bundesrepublik eine erfolgreiche Schauspielkarriere vorzuweisen. Und beide sind seit 2003 miteinander verheiratet. Während Rüdiger Joswig 1986 nach über vierjähriger Wartezeit, in der er Berufsverbot hat und u.a. als Tellerwäscher arbeitet, endlich mit seiner damaligen Familie ausreisen darf, bleibt Claudia Wenzel in der DDR. Im Herbst 1989 beteiligt sie sich an den Montagsdemonstrationen in Leipzig. Unter

dem Titel „Zeitenwende-Lebenswende“ reflektieren beide ihre Erfahrungen aus der DDR, aus der Umbruchszeit 1989/90 und im vereinigten Deutschland und ziehen nach 30 Jahren der Wiedervereinigung eine sehr persönliche Bilanz, die weit über das Private hinausgeht.

        

Mi, 04.11. 17.00 Uhr Grit Lemke „Die Kinder von Hoy“ DDR-Musterstadt Hoyerswerda

Lesungsort: Bus - Haltestelle „Mittweida, Wohnungsgenossenschaft“

in Richtung Kaufland

Freiheit, Glück und Terror

Hoyerswerda – einst DDR-Musterstadt, in der morgens die Eltern in Schichtbussen davonrollten und die Kinder in einem Kollektiv aufwuchsen - erlangte durch die rassistischen Ausschreitungen 1991 traurige Berühmtheit. In ihrem dokumentarischen Roman verschränkt Grit Lemke die Stimmen der Kinder von Hoy zu einer mitreißenden Oral History und gibt einer Generation Gehör, für die Traum und Trauma dicht beieinanderlagen. Sie versammelt Gespräche mit Freunden und Familie und erzählt von ihrem eigenen Leben als Teil einer proletarischen Boheme um Gerhard Gundermann, die sich nachts im Kellerclub trifft und tagsüber malocht. Als nach der Wiedervereinigung Neonazis das erste Pogrom der Nachkriegszeit verüben, bleibt die Kulturszene tatenlos. Danach ist nichts mehr, wie es war …

Die diesjährigen Literaturtage LeseZeichen finden vom 31. Oktober bis 8. November 2026 im Landkreis Mittelsachsen statt – an 30 Orten und mit 30 Autoren

Im unserem Landkreis werden Lesungen und literarische Veranstaltungen an außergewöhnlichen Orten stattfinden – an Plätzen, die man nicht sofort mit Literatur verbindet. Damit setzt das Festival einen besonderen Akzent: Belletristik und Lyrik sollen neue Räume erobern und Menschen dort begegnen, wo sie es nicht erwarten.

Achtung: Lesungsort ist nicht die Bibliothek, sondern das Wasserkraftwerk und ein Bus.

Alle Lesungen sind kostenfrei und können ohne Voranmeldung besucht werden.

 

Lesung mit Frank Goldammer

Sonntag, 8. November 2026, 17.00 Uhr
              in der Stadtbibliothek

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Um Voranmeldung wird gebeten. Telefonisch unter 03727/979248 oder per Mail an bibliothek@mittweida.de.

 

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Frank Goldammer ist berühmt für seine Kriminalromane rund um den Ermittler Max Heller, welche im historischen Dresden spielen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des „Literaturforum Bibliothek“ statt - einer Herbstlesetour mit 20 sächsischen Autorinnen und Autoren, die in 60 Bibliotheken im ganzen Freistaat aus ihren Neuveröffentlichungen lesen. Organisiert vom Bibliotheksverband Sachsen und gefördert vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus.